3 Jul
Die eigenen vier Wände sind der Lebenstraum vieler Paare und Familien, die in Deutschland nach wie vor nur ungern zur Miete wohnen. Wer es sich finanziell erlauben kann und auch örtlich gebunden ist, entscheidet sich für eine Eigentumswohnung, einen Hauskauf oder einen Hausbau mit Grundstückserwerb. Die geräumige Eigentumswohnung ist dabei besonders bei jungen Paaren und kleinen Familien in Städten gefragt. Begehrt sind Eigentumswohnungen mittlerer Größe in guten Lagen, die sich vor allem durch eine ausgebaute Infrastruktur mit Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Bahn- bzw. Straßenanbindung auszeichnen. In den begehrten Großstädten entscheidet dabei vor allem die Lage und Ausstattung über den Kaufpreis, so dass Eigentumswohnungen in Innenstadtlagen und Randgebieten mit hochwertiger, energiesparender Ausstattung zu den bevorzugten Objekten zählen.
Auch Gut- und Besserverdiener benötigen für den Erwerb einer Eigentumswohnung eine Finanzierungslösung. Die Kaufpreise variieren regional sehr stark und reichen etwa von einer Dreiraumwohnung in den neuen Bundesländern für 60.000 Euro bis zur Maisonette im begehrten Süden für 330.000 Euro. Der Bausparvertrag zur Baufinanzierung bietet sich dabei auch für Eigentumswohnungen an und wird möglichst zeitig beim Eintritt in das Berufsleben abgeschlossen. Auch das klassische Bankdarlehen ist zur Finanzierung einer Eigentumswohnung geeignet und setzt ausreichend Eigenkapital sowie feste Einkommensstrukturen voraus. Die Lebensversicherung kann ebenfalls als Sicherheit für den Kredit dienen. Immer beliebter werden zur Finanzierung von Eigentumswohnungen auch Fremdwährungsdarlehen aus dem Ausland, welche jedoch starken Schwankungen des Währungsmarktes unterworfen sind und somit genau geprüft werden sollten. Sonst verwandelt sich der günstige Zinssatz schnell in eine hohe finanzielle Belastung, welche den Haushalt vor ein dauerhaftes Finanzierungsproblem stellen kann.
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